Letztes Aufbäumen vor dem NaNoWriMo *lach*

Für alle, die sich jetzt fragen, was dieses Ding ist, das sich hinter der merkwürdigen Abkürzung versteckt: Es ist der jährlich stattfindende Schreibwahnsinn, auch genannt National Novel Writing Month.

Es geht darum innerhalb eines Monats, des Novembers, ein Buch zu schreiben (oder wenigstens 50 000 Wörter). Es geht nicht darum innerhalb dieses Monats das perfekte, komplett fertige Buch zu schreiben, sondern lediglich eine Arbeitsgrundlage. Man soll Spaß haben am Fabulieren (ich liebe das Wort), man soll Spaß daran haben, sich mit anderen auszutauschen und zu sehen, wieviel man schaffen kann, wenn man es nur mal probiert. Viele Menschen sagen, sie wollen irgendwann mal einen Roman schreiben. Aber die Meisten versuchen es nicht mal. Andere Dinge kommen ihnen in die Quere und so bleibt vielleicht der nächste Bestseller, den wir alle gerne lesen würden, ungeschrieben in fremden Köpfen stecken. Im NaNo geht es darum, diese „Ausreden“ beiseite zu legen und es einfach zu tun. Viele geben im Verlauf des Monats auf, andere stellen überrascht fest, wieviel Spaß so etwas machen kann (und das man sich tatsächlich für eine gewisse Zeit von Tütensuppen ernähren kann… *hust*)

Ich liebe den NaNoWriMo!

Aber ich wollte nicht einfach von der Bildfläche verschwinden ohne einen kleinen Gruß und eine Erklärung zu hinterlassen.

Und vielleicht zwei meiner neuesten Bilder. Mein Mann sagt, man erkennt langsam meinen eigenen Stil. Da mir die Bilder sehr gefallen, bin ich zufrieden *lach*

Was sagt Ihr?

Punzel-Zwiebel-Träume, Din A5, Uniball signo 0,3mm, Bleistift, Aquarellfarben

Ich habe das Bild gezeichnet, nachdem ich endlich meinen ersten, eigenen Newsletter von Maria und Rick bekommen habe. Das war der Newsletter, in dem sie ihren neuesten Tangle namens Punzel vorgestellt haben. Gleichzeitig hatte ich im Forum eine der Wochenaufgaben gesehen, in der es darum ging etwas „Drunter und drüber“ zu zeichnen.

Mein Bild ist irgendwie keinem von Beidem wirklich gerecht worden, finde ich, dafür ähnelt es sehr der roten Zwiebel, die ich für die selbstgemachte Pizza geschnitten habe…

 

 

 

 

Kugelrund, Din A5, Uniball signo 0,3mm, Bleistift, Aquarellstifte

Bei diesem Bild habe ich die Farbe mittels Photoshop etwas verstärkt, aber nicht, weil sie mir im Original nicht gefiel, sondern, weil mein Scanner sie irgendwie blasser dargestellt hat, als sie wirklich war.

Aus irgendeinem Grund versuch ich seit einiger Zeit „realistische“ Kugeln zu zeichnen. Aber ich scheitere sowohl an den Schatten als auch an der Plastizität.

Aber ich versuch es weiterhin! *knurr*

Ich bin dann im Dezember wieder da. Wahrscheinlich mit Carpal-Tunnel-Syndrom und einem unglaublichen Schlafbedürfnis, aber hoffentlich um 50.000 Wörter reicher *gg*

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3 Kommentare zu “Letztes Aufbäumen vor dem NaNoWriMo *lach*

  1. Der NaNo. Etwas mit dem ich mich wohl nie anfreunden kann. Ja, ich gehöre zu denen, die gern ein Buch schreiben würden, aber nie anfangen, aber so ein Monat hilft da auch nicht, denn wenn ich anfange, dann will ich es gleich richtig machen und keine Arbeitsgrundlage, weil dann die Chancen groß sind, dass ich danach einfach zu faul bin, um aus der Grundlage, was richtiges zu machen, weil ich habs ja schon getippt. *gg*

  2. *gg*
    Ich weiß, dieses „Provisorische“ ist absolut nicht Dein Ding!
    Aber das ist auch okay. Ich genieße gerade, daß ich rettungslos Blödsinn schreiben kann ohne gleich das Gefühl zu haben, meine Zeit zu verschwenden. Okay, ich verschwende meine Zeit mit rettungslosem Blödsinn, aber gleichzeitig ist es auch mal richtig nett.

    Verquer, was?

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