Blogger goes Fastenzeit: Woche 1/Tag 3 Küche

Nachdem am gestrigen Tag das Aufräumen der Tee- und Gewürzschublade dran war (und ich passen konnte, weil ich das gerade erst gemacht habe!), kommt heute ein ganz schwerer Brocken dran: das Tassen-/Becherregal

Ich muß gestehen, wir lieben Tassen oder Becher und wir sammeln sie zwar nicht so akribisch wie manch andere Urlaubsmitbringsel, aber es hat schon seinen Grund, daß ich Tee nur noch Online bestelle (mach ich das nicht, bring ich auch jedes Mal eine Tasse mit). Mein Mann dagegen ist kein großer Teetrinker, dafür verliebt er sich regelmäßig in Espressotassen, die irgendwo im Angebot sind, oder er kauft Kaffeebohnen, die als Geschenk eine Tasse mitbringen.

Wir haben also massig Tassen.

Um genau zu sein, drei Regale bzw. Schränke voll. In dem einen Schrank sind all unsere täglichen Gebrauchstassen (es gibt große Teetassen für die Kräutertees, Kleinere für den Tee am Abend oder die Frühstücksteetasse, genauso wie es unendlich viele Kaffeebecher und -tassen gibt. Tatsächlich sind die Kaffeeuntensilien sogar klar im Vorteil!), in dem anderen sind die „Man könnte sie mal gebrauchen“ Tassen und im Letzteren sind die „zu schön, um weggeworfen zu werden“ Becher.

Ich hatte so ein wenig die Hoffnung, daß ich allein mit dem sorgsamen Ausräumen und Auswischen des Faches meine geforderten zehn Minuten rumbringen würde, aber schlußendlich fiel mir die Trennung doch erheblich leichter als gedacht. (Wahrscheinlich, weil ich die Kaffeetassen meines Göttergatten einfach zwei Regale weitergeschoben habe… in das „Man könnte“- Regal… aber sagt es ihm nicht)

Somit hatte ich noch Zeit und habe mir auch das „Man könnte“ angesehen, und prompt einige Tassen in den „zu schön, um“ geräumt. Aus dem Bereich habe ich dann wirklich vier Becher rausgestellt, die meine Nachbarin morgen früh mit ins Büro nehmen kann. Die suchen immer Kaffeebecher.

Insofern habe ich die Sache mit dem Loslassen vielleicht noch nicht ganz geschafft, aber Umsortieren und sich von vier Dingen trennen, die man sonst vielleicht noch jahrelang im Schrank gehabt hätte, ist doch schon mal ein Anfang, oder?

Advertisements

4 Kommentare zu “Blogger goes Fastenzeit: Woche 1/Tag 3 Küche

  1. Zwischen Alles und Nichts gibt es Etwas. Und 4 Tassen sind besser als keine. Und umsortiert ist auch ein wichtiger Erfolg. Ordnung lebt vom bewusst drauf schauen. Du bist also genau auf dem richtigen Weg!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s