Blogger goes Fasten 2012 – Woche 2: Reflektion

Dieses Wochenende ist mir die Zeit davon gerast und von daher mach ich meine Reflektion einfach einen Tag später. Über die Woche nachdenken kann ich schließlich auch heute noch 🙂

Dieselben Fragen, andere Antworten?

 

Wie war das Ordnung machen für mich? Was wurde mir dadurch bewusst?

Der Reiz des Neuen ist offensichtlich verflogen. Bin ich in der ersten Woche begeistert ans Netz gestürmt, um meine täglichen Aufgabe abzuholen, hatte ich in dieser Woche schon wieder Zeit noch erst mal nach den Mails zu gucken, vielleicht sogar zu einer Runde Solitär (auch wenn ich das dank meiner neuen Aufgabenliste 🙂 auch sehr eingeschränkt habe. Erstaunlich, was man mit ein wenig Ordnung alles hinbekommt)

Das ich überhaupt etwas gemacht habe, hat der „Druck“ der Challenge bewirkt. Ja, ich weiß, ist albern. Es macht ja niemand Druck, aber wenn die anderen mal eben schnell 10 Minuten opfern, um ihren Medi-Schrank durchzugehen, kann ich das jawohl auch! In der Regel waren es dann aber keine 10 Minuten, sondern mehr, und es hat auch noch Spaß gemacht *kopfschüttel*

Man muß sich wohl zu seinem Glück zwingen!

Wie war es diese Entscheidungen zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht?

Die Entscheidung zu treffen, was ich behalten möchte und was nicht, war einfach. Im Gegensatz zur vorherigen Fragestellung mit den Bechern, gab es diese Woche auch nichts woran mein Herz unbedingt hängt. Abgelaufene Medis wurden entsorgt, selbiges galt für Körpercremes oder Duschgel. Ich hatte nicht mal das Problem mit dem „Wohin“ für abgelaufene Medis, weil ich die einfach meinem Mann in die Hand gedrückt habe, der sie in den Praxismüll gepackt hat. Sehr praktisch 🙂

Wie ging es mir mit dem Entsorgen und Loslassen?

siehe oben

Wie betrachte ich nun die Dinge, für die ich mich bewusst entschieden habe, sie zu behalten?

Die Frage betrifft wohl nur die Handtücher. Ich glauben nicht, daß sich jemand große Gedanken zu seinem Medikamentenschrank macht 🙂

Und was die Handtücher angeht, ist es ulkig. Ich weiß, daß ich einige dabei habe, die ich aussortieren will. Da müssen dringend mal wieder Neue her, aber solange ich die noch nicht gekauft habe, werden die Alten nicht weggepackt. Geht ja nicht, daß Kind zum Sport fährt und wohl möglich das schönste Handtuch mitnimmt (und natürlich dort vergißt). Insofern schau ich mir die Handtücher jetzt an und denke so leise bei mir „Deine Tage sind gezählt“ *kicher*

Was ist der wichtigste Gedanke, den ich mir aus dieser Woche mitnehme?

Der wichtigste Gedanke ist eigentlich der Lustigste: Mir ist aufgefallen, daß sich einige Mitstreiterinnen Sorgen um die Erkennbarkeit der Medis gemacht haben. Es wurden Bilder gepixelt, so daß die Namen nicht lesbar sind. Damit hatte ich überhaupt keine Probleme. Dafür habe ich zwar meine Handtücher fotografiert, sie dann aber doch nicht hochgestellt. Das fühlte sich für mich nicht richtig an. Da sind die Empfindsamkeiten offensichtlich ganz anders

Vielleicht ist das etwas, was ich als wichtigen Gedanken aus dieser Woche mitnehmen kann: Das etwas, was mir überhaupt nichts ausmacht, einem anderem unangenehm ist und umgekehrt. Es müssen nicht mal wichtige Dinge sein.

Theoretisch weiß man sowas, aber praktisch? Vergißt man es oft

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